Ernährungspsychologie

Das Geheimnis ist: Einfachheit

Jetzt zur Weihnachtszeit besinnen wir uns gern auf das Wichtigste zurück: Auf die Familie, die Freunde, ein gutes Essen, Dankbarkeit. Aber ist die Weihnachtszeit einmal vorbei, geht uns diese Freude an den simplen Dingen oft wieder verloren.

Als jemand, der sich gern ein (oder mehrere) Gedanken zu viel als zu wenig macht, der sich dadurch die Dinge gern auch mal komplizierter macht als sie sind, ist die Besinnung auf die Einfachheit im Leben für mich immer wie eine Art Erholungsurlaub oder Reset-Knopf, wo ich merke: Ach ja stimmt. DESHALB ist das so wichtig. DESHALB wollte ich mich öfter daran erinnern und habe mir das auch dieses Jahr wieder zum Vorsatz fürs neue Jahr genommen.

Denn wenn wir einfach leben, wenn wir uns keinen Dogmen unterwerfen, keinen strengen Regeln, die wir uns vermutlich sogar noch selbst auferlegt haben, uns in kein Schema pressen lassen, sondern einfach das tun, was uns guttut, woran wir Freude haben und im Anschluss kein schlechtes Gewissen deswegen haben, dann merken wir, wie viel leichter das Leben ist.

Aus diesem Grund sage ich inzwischen auch nicht mehr per se „das esse ich nicht“. Sei es, weil ich mich vegetarisch ernähren möchte oder weil ich weiß, dass mir Schokolade eigentlich nicht gut bekommt. Stattdessen höre ich auf mein Gefühl, meine Intuition, und wenn sie mir sagt „ja, heute habe ich mal echt Lust auf Fisch!“ oder „probier die Schokolade einfach nochmal aus!“ dann tue ich genau das. Mein Kopf hat dabei allerdings Sendepause, es ist allein mein Körper, auf den ich höre.

Wann hast du zuletzt mehr Leichtigkeit in dein Leben gelassen? Welche Dogmen und Regeln könntest du vielleicht etwas lockern und dadurch mehr Lebensfreude gewinnen? 🙂

Was denkst du darüber?

Ich freue mich auf deine Meinung und deine Kommentare 🙂

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