Ernährungspsychologie

Vertraue deinem Körper

Diäten, Verträglichkeitslisten und Medien sagen uns täglich, was „gut“ für uns ist, was verträglich ist, gesund ist, uns schlank macht. Und sicher ist nicht zu bestreiten, dass ein gewisses Grundwissen darüber, welche Lebensmittel dem Körper wichtige Nährstoffe zuführen und welche bloß leere Kalorienträger sind, vor Vorteil ist, wenn man sich gesund ernähren möchte. Auch Verträglichkeitslisten können für den Anfang nach einer Diagnose hilfreich und nützlich sein. Doch ich bin in den letzten Wochen noch zu einer anderen Erkenntnis gelangt.

Nämlich dieser: Unser Körper weiß ganz genau, was ihm guttut und was nicht. Dafür braucht er keine Listen und Pläne. Wenn wir ganz still sind und mal richtig hinhören, dann sagt uns unser Körper von ganz allein, was er gerade möchte. Ob ihm Energie fehlt und er deshalb nach etwas Süßem verlangt (du denkst dabei an Süßigkeiten, dein Körper denkt eher an eine leckere Banane). Ob ihm gewisse Mineralstoffe und Vitamine fehlen und er deshalb mit einer ganz bestimmten Gemüsesorte liebäugelt, auf die du spontan Lust hast.

Wir haben jedoch verlernt, auf unseren Körper zu hören. Stattdessen bestimmt unser Kopf, was uns angeblich guttut und was nicht. Auch bei Intoleranzen: „Das steht auf der roten Liste, das vertrage ich nicht.“ Was wir denken leiten wir an unseren Darm als Information weiter und was passiert? Wir vertragen das Lebensmittel nicht.

Ich befinde mich gerade selbst auf dem Weg, um wieder mehr auf meinen Körper zu hören, mich weniger von Ängsten leiten zu lassen, mehr zu Vertrauen. Achtsamkeit und Ruhe sind hierbei zwei wichtige Pfeiler, die dabei helfen, sicher werde ich aber auch noch mal die ein oder andere Übung in meinem Podcast teilen.

Was denkst du darüber?

Ich freue mich auf deine Meinung und deine Kommentare 🙂

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