Ernährungspsychologie

Sei Teil der Lösung, nicht Teil des Problems

Vermutlich geht es dir bei diesem Satz wie mir und du denkst: „Teil des Problems? Ich bin nicht Teil des Problems! Die Anderen/die Umstände/der Schicksalsschlag/die Krankheit ist das Problem und das hat nichts mit mir zu tun!“ Als ich dann aber nochmal genauer darüber nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass man durch genau so eine Haltung eben doch Teil des Problems ist.

Warum? Weil wir uns dadurch automatisch für die Lösung verschließen. In dem Moment, in dem wir diese Haltung einnehmen, wälzen wir alle Verantwortung auf jemand anderen ab oder sogar auf Umstände, die wir nicht verändern können. Wir geben die Kontrolle ab und haben dann keine Möglichkeit mehr, selbst zu steuern, wie wir mit der Situation umgehen wollen.

Wenn wir hingegen Teil der Lösung sind, erkennen wir an, dass auch wir einen Anteil an der Situation haben. Dass wir krank geworden sind, weil wir nicht genug auf uns geachtet haben, dass wir Streit mit jemandem hatten, weil wir unausgeglichen oder gestresst waren oder dass wir einfach vor diesem Problem stehen, weil wir vergessen haben, dass wir immer selbst entscheiden können, welche Perspektive wir einnehmen wollen, ob wir etwas als Problem sehen wollen oder nicht.

Und genau darin liegt auch der Schlüssel: Sobald wir uns für andere Perspektiven öffnen, sobald wir unsere Kreativität einsetzen und alle möglichen Lösungen zulassen, merken wir, dass wir eben doch eine gewisse Kontrolle über das Problem haben, dass wir eben doch in der Lage sind, etwas zu ändern und sei es nur, dass wir eine neue Sicht darauf gewinnen und das Problem plötzlich nicht mehr unlösbar erscheint.

Was denkst du darüber?

Ich freue mich über deine Meinung und Kommentare 🙂

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